Lobby der Explorer   KLICK
Bevor Vistrix Hyboria unsicher machte, trieb ein kleiner Schneedrache namens "Coltranach" im Eiglophianischen Gebirge sein Unwesen. Noch heute erhält man einige Quest um ihn zu erlegen. Das riesige Spielgebiet und die große Cave-Instanz wurden beide gebaut, fielen aber der Schere zum Opfer ... samt dem Drachen Coltranach!
Dieses Concept Art brachte mich überhaupt erst auf die Idee, dass der Tempel von Asura ursprünglich im Konzept des Spieles war und ihm eine bedeutende Rolle als Reise-Instrument zugedacht war. Das war lange bevor ich mich mit den "Vergessenen Welten" beschäftigte. Heute suche ich noch immer nach Spuren des Tempels ...
Nur  ein  Concept  Art?
KLICK
   "Wohin jetzt, Löwe?” fragte Sigurd den Cimmerer. “Zurück zu den Barachas-Inseln, oder geben wir ein kleines Gastspiel an der Küste Sygien und Shem?”
Conan schüttelte den Kopf.

Eine neue Welt, dachte der Barbar sehnsüchtig, eine Welt unberührt, zerklüfteter Küsten mit endlosen Stränden und unentdeckt, ragender Berge und verborgener Seen, mit donnernden Flüssen, die sich wie Schlangen aus geschmolzenem Silber durch die Tiefen des smaragdenen Dschungels wanden, in dem unbekannte Völker seltsamen Göttern huldigten …
Was würde er zu sehen bekommen und welche Abenteuer würden ihn in diesen unbekannten Landen erwarten? Wenn er sich in diese neue Welt aufmachte, deren Menschen nie bärtige Männer mit Waffen aus Stahl und Glas gesehen hatten - war es möglich. dass er noch einmal ein riesiges Reich erobern würde, dass man ihm als Gott huldigte, dass er die Zivilisationen der alten Welt in die neue Welt bringen und zum Helden von Legenden würde, die sich zehntausend Jahre und länger hielten?
“Crom allein weiß es!” entfuhr es ihm heftig. “Komm, lass uns frühstücken und darüber sprechen. Es macht Appetit, wenn man neue Welten entdecken will!”

Die alte Chronik endet hier. Sie verrät nicht, wie das letzte Ziel des Schiffes hieß und ob es von Conan und seinen Männern je erreicht wurde ...

- L. Sprague de Camp und Lin Carter: "Conan von den Inseln" -
Indiana  Jones  in  Hyboria?
   Die Pseudopersönlichkeit als Indiana Jones ist da gar nicht mal so weit her geholt wenn man sich auf die Jagd nach den “Vergessenen Welten” macht: Es ist spannend, gefährlich und man weiß nie was man am Ende wirklich findet. Auch archäologisch gesehen fühle ich mich als Entenkiller durchaus als Jäger verlorener Schätze, sagenhafter Länder und versunkener Städte. Dutzende, hundert davon!
Monatelang habe ich diese Rolle als Archäologischer Abenteurer buchstäblich gelebt, immer auf der Jagt nach neuen aufregenden und rätselhaften Orten im hyborischen “Age of Conan”, dass nichts anderes ist als uralter Inhalt aus teilweise Pre-Alpha Entwicklungs-zeiten bis hin zur Beta 2008 ... Datenmüll!
“Age of Conan” bietet dafür ein schier unerschöpfliches Ressourvar: Vergraben, verschüttet und verborgen! Gigabyte für Gigabyte verbergen sich in unseren AoC-Verzeichnissen - ganz offiziell von Funcom gekauft und von DvD aus installiert! Nichts illegales oder von Fanboys gebasteltes. Wie das alles in unsere Installations DvD’s und somit in unsere Spiel-Verzeichnisse geraten konnte bleibt für immer Funcom’s Geheimnis.
Nichtsdestotrotz sind es wahrhaftig geheimnisvolle und faszinierende Schätze jahrelanger Entwicklungsarbeit an der Hyborischen Spielwelt: Temple of Ymir, Shadow Tortage, Cimmerian enclave, Ben Morgh backside, Khemi temple district, Stygian galley, Dark Cathredral, Courtyard, Siptah’s isle, Nameless isle, Acheronian ruins backside, Den of no return, Nemedian fortress, Bossonian marches und das wohl legendärste von allen: Venarium! Um nur einige der namenvollsten Orte zu nennen.

Und ist es nun verboten oder nicht die versteckten Inhalte von “Age of Conan” zu suchen und zu erforschen? Wir Explorer haben sie die “Vergessenen Welten” von Hyboria genannt, da sich selbst bei Funcom keiner mehr dieser Inhalte zu erinnern scheint. Sicherlich kein Wunder, denn arbeitet schon die zweite und dritte Künstler-Generation an dem 2008 erschienenem Barbaren-Spiel, dass damals riesige Wellen in der Gameswelt geschlagen hat und über eine Million verkaufter Spiele aufzuweisen hatte.
Heute gibt es das Spiel gratis zum Download und es führt leider nur noch ein Nischendasein in dem riesigen, inzwischen unüberschaubaren MMORPG-Markt.
Die letzte größere Inhalt-Erweiterung “Die Geheimnisse des Drachenkamm” waren zwar in gewohnt überragender künstlerischer und inhaltlicher Qualität, aber eben schnell durchgespielt und erforscht.
Leider versiegt inzwischen auch der neue Content der uns von Funcom nachgereicht wird, so dass sich längst bei den treusten, der treuen, der allertreusten Conan-Fans Langeweile und Verdruss einstellt.
Also habe ich mich mit Tubaka und Kenny auf die Suche nach den uralten vergessenen Inhalten von “Age of Conan” gemacht, die seit der Installation des Spieles auf meiner Festplatte schlummern und nur darauf warten wieder entdeckt zu werden
!

Lobby der Explorer   Vergrössern
Ein frühes Concept eines Sees in einem eiglophianischen Bergkessel lässt vermuten, dass man mit dieser Idee schon recht früh liebäugelte ---> Klick   Mehrere dieser mysteriösen Dimensionstore innerhalb des Talkessels brachten mich schnell auf den Gedanken, dass man hier ein Schnell-Reisesystem plante.
Vergrössern   Vergrössern
Die riesige Galeere ist als einziges Schiff im Spiel das voll begehbar gestaltet ist, so dass man von Deck aus in die unteren Bereiche laufen kann. Und trotzdem ist das Schiff sonst nirgendwo ins Spiel gekommen.
Vergrössern   Vergrössern
Ein simuliertes Wettersystem wie nirgend wo im Spiel versetzte mich in entzücken. Ein lauer Regen entwickelt sich zu einem ausgekochten Unwetter.   Die Karte "Murrogh Forest" wäre eine weitere Reisekarte-Variante geworden und hätte das Feld der Toten mit dem Eiglophianischen Gebirge verbunden.
Vergrössern   Vergrössern
Trotzdem fielen Festung, aquilonische Garnision, samt Grenzbefestigung und die gesamte riesige cimmerische Landschaft der Schere zum Opfer. Das Grenzgebiet zwischen Cimmerien und Aquilionien gründet seinen legendären Ruf auf Bücher und Comics, und ist dadurch viel bekannter als das viel langweiligere Conarch.
Bevor aus Rotlotusmarchen, Poitain und Lacheish Ebene die bekannten PvP-Grenzgebiete wurden, gab es durchaus Versuche eigenständige PvP-Gebiete ins Spiel zu bringen. Leider blieb es bei den Entwürfen und die großen Gebiete verschwanden wieder in der Versenkung. Leider!
Unbekannte  Landschaften
Lobby der Explorer
Das Aquilonische Bollwerk gegen
die Barbaren und piktischen Räuber-
banden war eindeutig nicht
acheronischer Architektur und auch
sonst nirgendwo anders im Spiel.
Trotzdem fielen Festung und die
gesamte Landschaft der Schere
zum Opfer.
Das legendäre cimmerische
Grenzgebiet zu Aquilonien
hätte viel mehr Lore vorzuweisen
gehabt, als das völlig
unbekannte Conarch.
Das  Bollwerk
Lobby der Explorer
Vergrössern   Vergrössern
Dieses Modell einer Nemedischen Festung war Funcom wahrscheinlich zu Mittelalterlich im Design und schaffte es ebenfalls nicht ins Spiel - bis auf einige Fragmente!   Ein zaghafter Entwurf für ein Turm-Erobern-Szenario auf einer Hellsand ähnlichen Insel. Das PvP-Konzept verschwand schnell wieder in der Versenkung - bis heute!
Vergrössern   Vergrössern
Der Heilige Berg der Cimmerer, Ben Morgh, wie er einmal im Feld der Toten zu bewundern war. Erst kurz vor dem Release wurde entschieden, den Berg aus dem Spiel zu nehmen.   Was für ein kolossaler Anblick: Noch mal Ben Morgh von der anderen Seite aus gesehen mit den Acheronischen Ruinen. Diese Karte wurde leider ganz gestrichen ...
KLICK und lesen!
Interessant ist auch, dass es eine ganze Reihe Karten von nicht ins Spiel gebrachten Reiseweg-Ideen gibt. In der Alpha-Entwicklung wollte man offensichtlich noch ein Reisesystem implementieren, dass einem das Gefühl vermittelt sich in einer riesigen hyborischen Welt zu bewegen. Erst weit in der Beta-Phase kam das heute bekannte Klick-Button- und Asuras Weg Schnellreise-Feature ins Spiel - wahrscheinlich aus Zeitmangel.
Einerseits gab es ein zentrales Schnellreisesystem wie es heute in TSW existiert, mit Orten wie dem versteckten Tempel of Asura oder einer Cimmerischen Enklave. Andererseits schien es zwischen allen großen Gebieten Reiseweg-Gebiete gegeben zu haben.
Old Tarantia und Conarch waren mit der Grenzgebietkarte Venarium verbunden. Die Barachan Insel Tortage war mit dem Festland über ein zingarisches Gebiet verbunden, Potain und der Donnerfluss waren über eine Karte verbunden, die dem Imiritanschlucht-Design ähnelte. Zwischen Stygien und Aquilonien gab es eine Karte namens “Ruins of Khet” in der eigentlich die seltsamen Scorpion Archer lebten. Die Karte wurde gestrichen, deren Einwohner aber  mussten samt ihrer Skorpionhöhle nach Kheshatta ins Exil und treiben seit dem dort ihr Unwesen.

Die Reisekarten-Idee wurde übrigens viele Jahre später für die Khitai-Erweiterung wieder aus der Schublade geholt,  indem man eine Insel in der Vilayetsee und ein Wüstengebiet als Zwischenstopp-Instanzen einbrachte.


 

 

 



 

Was Conan schon suchte ist in Hyboria unserer Tage nicht weit: Zerklüftete Küsten, endlose Strände und geheimnisvolle Paläste schlummern seit dem Release von "Age of Conan" in unseren Spielverzeichnissen.
Unentdeckte  Küsten
KLICK

 

Zurück  nach  Tortage
Das hatte sogar mich echt verblüfft: Die Stygische Galeere war kein Fake! Unseren Charakter erstellen wir tatsächlich auf einem Schiff das in eine Seeschlacht verwickelt ist und vor seinen Verfolgern fieht.
Lobby der Explorer
Verborgene  Seen
Ein zeitlich entrückter Talkessel mit unüberwind-
baren Berghängen, in dessen Mitte ein Bergsee
unter einer fernen Roten Sonne liegt.
Im Schutz einer cimmerischen Befestigungs-
anlage liegt ein seetüchtiges Schiff vor Anker
und scheint völlig deplaciert und ohne Sinn.
War die Idee hinter diesem
mysteriösen Talkessel
ein Reisesystem
wie es es heute
in TSW gibt?

Entenclan
Lobby der Explorer
Die  Donnerfluss  Passage?
Die Ähnlichkeit zur Imiritan Schlucht ist offensichtlich. War es nur ein alternatives Design oder gar ein Reisegebiet das Potain und den Donnerfluss miteinander verbanden? Welche Idee steckte dahinter?

Lobby der Explorer
Der  verschwundene  Drache
Noch heute erzählt man sich im Eiglophianischen Gebirge ehrfürchtig die Legenden vom kleinen Schneedrachen Coltranach. Deren Bewohner haben noch immer so viel Angst vor ihm, dass sie Abenteurern wertvolle Beute und Lohn
versprechen, wenn man ihn zur Strecke bringt. Viele haben sich auf den Weg gemacht, aber keiner hat ihn gefunden!

Lobby der Explorer
Acheron
im  Schatten  von  Ben Morgh
Acheron hatte seine Macht bekanntlich bis weit in das Eiglophianische Gebirge ausgeweitet.
Auch unterhalb des heiligen Berges Ben Morgh entstand ein Stützpunkt der Unheiligen Zauberer.
Das wirklich riesige Gebiet schaffte es sogar in ein Pre-Release-Video, aber schlussendlich nicht ins Spiel. Allein der Anblick des riesigen Berges machte den Verlust der Karte schmerzhaft.

Lobby der Explorer
Wüstenschiff?
Ein cimmerisches Schiff in der Wüste brachte mich auf den Gedanken, dass es nicht einfach
aus Spass dort gestrandet
war, sondern Teil eines
cimmerischen Reisesystem
sein könnte, dass seinen
Ausgangspunkt in der
Cimmerischen Enklave hat.
Analog zu dem zentralen
Reisesystem im Tempel
von Asura in Tarantia.

Lobby der Explorer
Der Frostriese im Ymirs Pass schläft noch immer und sein Portal bleibt geschlossen. Aber der Tempel existiert seit den frühen Pre-Release-Tagen und wartet vergeblich auf seine Wiederentdeckung.
Ymirs  Eisiger  Palast
Lobby der Explorer






 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Faszinierende  Welten
   Manchmal jagt man buchstäblich monatelang einem bestimmten Ziel hinterher, weiß genau was man zu finden hofft, um dann plötzlich etwas völlig anderes, nicht weniger aufregendes, gegenüber zu treten. Das eigentliche Ziel hat man da schon längst aus den Augen verloren.
So habe ich ewig nach dem legendären Venarium gesucht, einer cimmerisch-aquilonischen Grenzlandschaft. Ich wusste sie war da, denn bei verschiedenen Recherchen hatten mir einige Quellen bestätigt das es wohl eine Karte mit dem Namen “Venarium” geben würde. Versuch für Versuch sie zu betreten scheiterten, immer wieder! Was verbarg sich da vor meinen Augen?
Wie ein echter Archäologe durchstöberte ich wochenlang Archive, Verzeichnisse, Datenbanken, recherchierte über Venarium, besorgte mir Bücher und Comics, wusste irgendwann so ziemlich genau, was es um diesen sagenhaften Landstrich auf sich hatte.
Inzwischen hatte ich längst nicht minder aufregende alte längst Vergessene Welten gefunden. War ehrfürchtig durch Ymirs eisigen Palast geschlichen, spähte durch Murrogh’s Wald, wanderte über eine bossonische Landschaft, erkundete einen verwirrenden Schwarzen Dom der auf einem unterirdischen Lavafluss errichtet war und flüchtete von der berüchtigten Stygischen Galeere bevor sie wieder auf den Grund des Meeres sinken konnte und ich wieder an der Küste von Tortage strandete.

Nur Venarium blieb unerreicht für mich! Ich kam zum verrecken nicht in diese Instanz.

Nach Monaten dann, ich hatte schon längst die Hoffnung aufgegeben, stand ich dann plötzlich doch noch in einem seltsam vertrautem, aber doch völlig anderem Landstrich: Unverkennbar Cimmerisch mit hochaufragenden Gipfeln, umfassenden Bergrücken und dichten Wäldern. Was ich dann in Tagen stundenlanger Expeditionen vorfand verschlug mir glatt die Sprache, übertraf meine kühnsten Erwartungen und lies mich spätestens beim Anblick der legendären Aquilonischen Festung verblüfft erstarren.
Vergrössern   Vergrössern
Wie dieses Concept von 2006 erahnen lässt, war auch der Ymir Tempel früh in der Planung ---> Klick
Warum der herrliche Tempel mit dem einmaligen Design gecancelt wurde, kann man nicht mal erahnen. Keine der bestehenden Eishöhlen lässt sich mit dieser Pracht-Instanz auch nur annähernd vergleichen.
Die  letzten  Rätsel  Hyborias
   König Conan stellte Albiona auf die Füße, aber sie klammerte sich weiter an ihn und musterte besorgt ihre Umgebung. Der Raum hatte Wände aus Marmor, die teilweise mit schwarzen Samtvorhängen bedeckt waren, dicke Teppiche leuchteten vom Mosaikboden, und der Schein goldener Lampen tauchte alles in seinen sanften Schimmer.
Instinktiv legte Conan eine Hand auf den Griff seines Schwertes.
“Wo sind wir?” fragte er.
Der Fremde antwortete mit einer tiefen Verbeugung, ohne dass der misstrauische König Ironie in dieser Geste erkennen konnte.
“Im Tempel von Asura, Majestät.”.
...
Conan blickte sich neugierig um. Er hatte noch nie einen Asura-Tempel besucht, hatte nicht einmal mit Sicherheit gewusst, dass es in Tarantia einen gab.
Die Priester dieses Glaubens hatten die Angewohnheit, ihre Tempel auf erstaunliche Weise zu verbergen.
...
Die ständige Verfolgung hatte dazu geführt, dass die Asuraanhänger ihre Tempel auf geschickteste Weise tarnten und ihre Rituale geheim hielten.

- Robert E. Howard - "Die Stunde des Drachen" -

KLICK   Lobby der Explorer
Ein dunkles und nahezu völlig anderes Tortage fand ich in der Karte "Shadow Tortage City", in der die gesamte Insel eine EINZIGE Instanz war: Vom Startstrand bis zu den Acheronischen Ruinen, der Stadt selbst und einem Vorposten der Piraten der zwar immer noch in der Karte eingezeichnet ist, aber längst nicht mehr im Spielcontent ---> Hier
   Ich habe längst nicht jeden Schlüssel finden, sämtliche Rätsel lösen, alle verschlossenen Portale öffnen oder alle Fragen beantworten können. Noch immer gibt es in Hyboria Orte die selbst ich nicht trotz aller Bemühungen erreichen konnte.
Der verschollene Tempel der Asura entzieht sich noch immer meines Zugriffes. Aber die Hinweise verdichten sich immer mehr, dass er einmal als spielbare Instanz existiert haben muss. Vielleicht sogar noch immer irgendwo versteckt ein trauriges Dasein fristet, völlig vergessen von seinen Anhängern … und Funcom.
Es gab einen Drachenkamm vor dem Drachenkamm, wie wir ihn heute nicht mehr kennen, die PvP-Karte Blutschlucht ist ein letztes verbliebenes Relikt davon. Dieses Design von vor fast 10 Jahren will ich noch einmal sehen. Mich interessiert warum das Konzept noch einmal komplett überarbeitet wurde. War es soviel schlechter als das heutige bekannte?
Gab es das heute durch “Acheronische Barrieren” abgeschottete Tempelviertel in Khemi einmal als spielbares Gebiet oder gab es das nicht? Ich habe zahlreiche Concept Arts und Fragmente in alten Karten darauf gefunden, aber noch keine eigene Instanz. Ich bin noch immer auf der Suche.
Und wo finde ich die Ruinen von Khet, der sagenhaften Stadt der Skorpione deren Einwohner (Scorpion Archer ---> Klick) schon im Spiel waren, als ihre Stadt gecancelt wurde? Auch der Scorpion Tempel ist seit dem verschollen!
Im Gegensatz zu Cimmerien wurde Stygien im Spiel ziemlich vernachlässigt, es gibt gerade mal vier Karten: Khemi, Khopshef, Kheshatta und seit kurzem den Drachenkamm. Die “Ruins of Khet” waren möglicherweise als 50-60er Spielergebiet und räumliche Verbindung nach Aquilonien in Planung, aber wo sind die Wüstenruinen geblieben, die irgendwo entlang des Styx zwischen Stygien und Shem laut Lore sein sollten?
Entenkiller Februar 2016
    Ich weiß natürlich, dass ist alles alter Datenmüll und völlig unbedeutend für das gegenwärtige Spiel, dass kaum noch Entwicklung erfahren wird. Aber für mich ist das eine wirklich spannende Sache in diesen alten Sachen zu suchen, alte Archive aufzuspüren, vergessene Concept Art zu finden und dabei wie ein Archäologe immer in der Hoffnung die ganz große Entdeckung zu machen, etwas hervorzugraben mit dem keiner gerechnet hat.
Für mich ist das seit vielen Monaten ein fast unbezahlbarer Content, den Funcom selbst vergessen hat und der LEIDER nur sehr wenigen Leuten zugänglich ist.
Als Entenkiller bin ich wie Indiana Jones noch immer auf der Jagd … nach den Vergessenen Welten von Hyboria!
Lobby der Explorer   KLICK
An zentralen Orten in der Hyborischen Welt hätte man solche Port-Befestigungen installiert damit man als Cimmerer weit entfernte Orte schnell erreichen kann. Oder das Szenario ist einfach nur eine belanglose Idee ...
Vergrössern   Vergrössern
Steckte da eine sinnvolle Idee dahinter oder einfach nur Spass? Ein endloser Ozean und nur diese einsame Insel.   Ein weiteres Portal-Experiment für ein geplantes Reisesystem das nie bis ins eigentliche Spiel kam?

 

Entenclan
Ein weiteres riesiges PvP-Gebiet das gecancelt wurde. Selbst viele der bossonischen Objekte, wie Hütten und eine Feste, haben es nicht
bis ins Spiel geschafft. Das bossonische
Grenzland zwischen Aquilonien und den
Wilden Pikten ist in Hyboria legendär.
Ein  Echtes  Grenzgebiet
KLICK
Klick   Klick
Concept Art links: So sollte die “Dragonspine” noch 2006 aussehen, bevor sie gecancelt und 2014 neu designt wurde. Eine Karte hatte auch tatsächlich existiert, aber ich jage ihr bisher vergeblich nach. Screenshot rechts: Als der “Drachenkamm” 2006 gecancelt wurde, gab es schon eine PvP-Karte dieses Gebietes die wir heute als “Blutschlucht” kennen. Sie zeugt noch immer vom ursprünglichen Design dieses stygischen Spielgebietes.
KLICK   KLICK
Ein "Weißer Tempel des Set" war in Planung, was daraus ge-worden ist, lässt sich nur noch erahnen. Sehr wahrschein-lich wurde es eine stygische Instanz.   Eine weiteres Concept Art für die Ruinen von Khet. Dieser Entwurf wurde später so ähnlich fürdie Skorpionhöhle in Kheshatta umgesetzt ... Restverwertung!
Mehr zum lesen!
Lobby der Explorer Lobby der Explorer Entenclan ---> seit 1999 Offizielle Age of Conan Seite
KLICK   KLICK
Dass ist das Khemi das vielleicht in Planung war, aber nie ins Spiel kam und keinen Vergleich zu der mickrigen Insel darstellt mit der wir uns heute zufrieden geben müssen.   Aber es gibt Karten-Fragmente von Khemi die erahnen lassen, dass durchaus ein spielbarer “Temple District” ins Spiel kommen sollte, wie dieser Screenshot zeigt.
Eine uralte acheronisch-stygische Göttin aus der Buchvorlage “Conan das Schlitzohr” gab die Inspiration zu den Ruinen von Khet.
Es gab konkrete Pläne
für ein solches Gebiet,
inklusive eines
Tempels der
Skorpione.
Zahlreiche Concept
Art und die
“Scorpion Archer”
zeugen davon.
Die  Stadt  der  Skorpione
KLICK
Es gibt noch hunderte (!) anderer, kleiner, bruchstückhafter, lustiger, kurioser, fragmentierter, namenloser, geklonter, bedeutungsloser, interessanter und aufschlussreicher, rätselhafter oder erstaunlicher Orte zu finden.

Ein erstaunlicher Ort beinhaltete ein Wettersystem in dem man von einem lauen Sommerregen in einen ausgewachsenen Platzregen mit Blitz und Donner gerät. Einem so heftigen Starkregen, das man kaum die Hand vor Augen erkennen konnte und wie es ihn im offiziellem Spielinhalt nicht gibt.

Rätselhaft erschien mir ein Ort mitten in der Wüste, in dem ein nordländisches gestrandetes Schiff von einer Cimmerischen Festung behütet wird. Eine Pseudo-Naglfar? Oder die längst verworfene Idee mit den Schiffen ein cimmerisches “Reisesystem” zu implementieren?

Kurios dagegen ein Ort mit der stilistischen Nachbildung eines Penis, dessen Sinn ich erst viele Monate später erfuhr und der zum lachen komisch ist - und ein Geheimnis bleibt!

Lustig war eine Karte mit einer kreisrunden winzigen tropischen Insel mitten im Meer. Inklusive kleiner Hütte, zwei Palmen und kleinem Trinkwasser-Teich. Exil für verbannte Spieler? Was für ein genialer Gedanke ...

Ein geklontes Eiglophianisches Gebirge das man als solches kaum noch erkennt und offensichtlich als kleine Questinstanz dienen sollte. Mittelpunkt war ein unbekanntes, komplett begehbares Haus-Modell das neue Fragen aufwarf.

Erstaunlich eine komplette Fels-Landschaft die an ein alternatives Imirian Schlucht-Szenario erinnert. Gab es ursprünglich eine zweite Imirian Schlucht-Instanz die möglicherweise als Verbindungs-Landschaft zur Schwarzen Fluss-Region (Donnerfluss) führen sollte?

Aufschlussreich eine Archiv-Karte die offensichtlich alle größeren Gebäude, Mauern, Tore, Fahrzeuge, Zäune, Zelte und Statur-Modelle darstellte. Einige Sachen hatte ich noch nie im Spiel gesehen, wie ein Zelt aus Zweigen und Blättern, ein mächtiges Eingangsportal oder einem kleinen knuffigen Steingötzen.

Klein dagegen waren Mini-Instanzen wie eine Bärenhöhle, zwei Eishöhlen, eine düstere Acheronische Krypta, eine erstaunliche cimmerische “Blue Iron Mine” und sogar eine "
Den of no return", die nichts anderes war, als das schreckliche Haus der Fleischfressenden Pflanze auf Hellsand, die noch immer als Instanz im Spiel aufgeführt wird, die es aber nicht gibt.

Interessant dagegen erwies sich der Fund zweier Instanzen die endlich das Rätsel um den legendären Eiglophianischen Schneedrachen "Coltranach" lösten, über den es noch immer einige Quest-Aufgaben gibt, der aber niemals dort aufzuspüren war, geschweige denn den man in einem Kampf besiegen konnte
.
Unentdeckte  Länder!
 Ich habe buchstäblich alles gesehen im Hyboria von “Age of Conan” - ALLES!
ALLES innerhalb des offiziellen Spielcontent und ALLES hinter der “Acheronischen Barriere” die den normalen Spieler davon abhalten soll, auch diese versteckten Artefakte einer langjährigen Spielentwicklung zu finden.
Ich kenne jedes Spielgebiet, jede Instanz, selbst die kleinste in und auswendig. Kenne jeden Mob, jeden Boss, jeden Stein, jeden Baum … von den Barachan Inseln, über Turan, bis hin zu den phantastischen Landschaften von Khitai! Auch ich war irgendwann einmal dem Ausrüstungs-Wahn erlegen und habe epische Bosse bis zum erbrechen gefarmt … aber das war der unangenehmste Teil des Spieles, weil es fast die Lust an Age of Conan gekostet hat. Und das war alles nur der offizielle Content.

Der inoffizielle (verborgene) Spielanteil bringt zwar keine greifbaren Belohnungen, dafür aber viel mehr Spielspaß und Vergnügen. Einfach weil man weiß, man ist einer der ganz wenigen die diesen Teil der Spielewelt überhaupt zu Gesicht bekommen. Aber auch hier war ich inzwischen ÜBERALL: Angefangen vom Vulkan auf der Insel Tortage, der unbekannten zweiten Hellsand-Insel-Hälfte, dem riesigen Conarch Talkessel, dem erstaunlichen Umfeld von Old-Tarantia, den riesigen Weiten des stygischen Festlandes um Khemi, den Explorer-Secrets von Khopshef und Khesatta, habe die fernen Türme von Potain erklommen, sämtliche verborgenen Ruinen der Archeronen hinter ihren Ruinen entdeckt, selbst den versteckten Acheronischen Gott hinter Croms Fels habe ich entlarvt. Auch die mächtigsten Berge und Gipfel des Conalltales, des Eiglophianischen Gebirges und des Feldes der Toten waren mir nicht zu hoch, auch die Tafelfelsen der Imiritanschlucht oder des Drachenkamm habe ich alle erklettert. An der Stürmischen Küste von Turan fand ich die größte Kletter-Herausforderung um hinauf auf die Plateaus zu kommen, die den Tempel vor neugierigen Augen schützen sollen. Zuletzt habe ich auch das langweilige Tal in Vanaheim bis in den letzten Winkel erkundet.
Alle diese wundersamen alten Relikte einer fast 10jährigen Spielentwicklung haben mir in den vergangenen Jahren sehr viel zusätzlichen Content gebracht der niemals vorgesehen war. Aber ich kannte das irgendwann auch ALLES ...

Doch dann wies mir Tubaka einen völlig neuen Weg und Kenny ebnete ihn mir dahin.
Ein Weg mit dem ich bis Dato überhaupt nicht gerechnet hatte: Die “Vergessenen Welten” von Hyboria!
Ich hatte ja keine Ahnung, aber in meinem offiziellen Spiele-Verzeichnis von “Age of Conan” schlummerten von Beginn an unzählige neue Karten, ganze unbekannte Regionen, verschollen geglaubte Hyborische Länder, faszinierende Instanzen, PvP-Schlachtgebiete und massig Experimentalzeug, bis hin zu Archivkarten und unzähligen Artefakten.
Das meiste davon sind simple Machbarkeitsstudien oder Demonstrationskarten, aber nichtsdestotrotz teilweise mit viel Liebe zum Detail erstellt: Venarium, Zingaria, Bossonien.
Unentdeckte Küsten, unbekannte Landschaften, legendäre Berge - und noch viel mehr!

Lobby der Explorer   KLICK
Scheinbar direkt aus dem Buch "Conan der Freibeuter" die Namenlose Insel mit dem Schwarzen Steintempel.   Hinter den Acheronischen Ruinen von Tortage verbirgt sich ein weiterer unbekannter mächtiger Tempel.